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Vorschlag von Peter Hammer: «Ja – ssen» einmal pro Monat

Der folgende Beitrag ist ein Vorschlag von Peter Hammer. Er beschreibt eine innovative Turnierform nach dem Motto „Ja-ssen, aber bitte nur einmal pro Monat“. Ein Turnierform, welche den Zeitaufwand reduziert und gleichzeitig spannende, ausgeglichene Duelle ermöglicht. Diese Idee wurde bereits mehrfach erfolgreich umgesetzt und eignet sich sowohl für Vereine als auch für private Gruppen. Lesen sie hier mehr zur Turnierform von Peter Hammer.

«Mit der Zeit findet jeder die Zeit, die es braucht, um nicht an die Zeit zu denken!»
Peter Hammer

Darin sind wir uns einig: Das Jassen ist ein Kulturgut, ein gesellschaftlicher Wert, den insbesondere unzählige RentnerInnen nicht missen möchten. Aber sind es nicht die Ü-60, die alles haben, nur keine Zeit. Dementsprechend geschätzt und beliebt sind die Tages-Turniere nach dem Motto «Mindestens einmal im Jahr will ich es wissen!».

Da gibt es tatsächlich eine relativ unbekannte Turnierform, die sich bestens eignet, das Thema «Zeitnot» zu überlisten. So geniesst das CH-Turnier bereits seine 10. Auflage – und da spielen alle mit, junge und alte Jass-Freaks, eine Ingenieurin mit fünf und ein Arzt mit drei Kindern, um nur zwei Beispiele der 32 TeilnehmerInnen zu nennen. Der Trick ist ganz einfach «einmal pro Monat jassen». Aber wann und wo gespielt wird – und dies ist wesentlich – bestimmen die beiden Teams. Und falls jemand wirklich keine Lücke im Kalender findet, springt ein Joker ein – und von denen gibt es beim CH-Turnier stets mindestens deren drei.

Beim CH-Turnier ist der «Hammer-Jass» Trumpf, wobei die drei Durchgänge rund zwei Stunden beanspruchen. Wichtig ist es, dass bei der Abrechnung der Anzahl gewonnen Striche nach dem Hammer-System umgewandelt und bei jedem Duell gleich viele Punkte – konkret dreimal sechs Punkte – verteilt werden.

Hammer-System

ResultatDeltaPunkte
Remis03 : 3
Knapper Sieg1 – 24 : 2
Klarer Sieg3 – 45 : 1
Maximaler Sieg5+6 : 0

Beispiel von 3 Durchgängen:
Team A gewinnt mit 2 Strichen und 3 Strichen Unterschied. Die letzte Runde endet remis.
4:2 , 5:1 , 3:3 »»» 12:6

Damit es zu möglichst vielen ausgeglichenen Duellen kommt, wird das «Schweizer-System» angewendet. Teams mit gleich vielen Punkten werden einander zugelost. Und selbstverständlich darf ein «Gipfeltreffen» nicht fehlen. Die beiden an einem Tag gespielten Final-Runden (6 und 7) wurden beim CH-Turnier bisher entweder in einer Gourmetstube, in einer urchigen Beiz oder in einem Kunst-Kulturraum ausgetragen.

Eine Renaissance respektive eine Welt-Premiere erlebte der «Zweier-Sidi». Mit der gleichen Idee – aber im drei Wochen-Rhythmus – wurde das 1. Rapperswiler Zweier-Sidi-Bären-Turnier gespielt. Und auch hier schätzen die 18 Teilnehmer – darunter sechs Luzerner – die Joker-Option und die Möglichkeit, Ort und Datum für ihre ersten fünf Zweier-Duelle selbst zu bestimmen. Beim Finaltag (Runden 6 und 7) waren unter anderem der ehemalige Schweizermeister Sven Schmidt und der Ex-Junioren-Schachweltmeister Werner Hug, die allerdings den Turniersieg dem Zürcher David Käch überlassen mussten, dabei.

Wer sich für Details von diesem Turniermodus interessiert oder selber ein Turnier in diesem Stil durchführen will, kann sich bei Peter Hammer melden. Vorstellbar ist auch ein Zweier-Sidi-Turnier an einer Schule, zumal der Zweier-Sidi schnell erlernt und die Abrechnung einfach ist.

Gerne können sich direkt via untenstehendes Formular melden bei Fragen oder Kontakt zu Peter Hammer.