Jass-Frage: «Mit welchen Karten wird in meiner Gemeinde gejasst?»

Du möchtest wissen, mit welchen Jasskarten in deiner Gemeinde gejasst wird? Vielleicht fragst du dich, ob bei euch mit Deutschschweizer oder mit französischen Jasskarten gespielt wird. Eine eindeutige Antwort ist nicht immer einfach – denn die bevorzugten Karten können sich von Region zu Region, manchmal sogar von Gemeinde zu Gemeinde unterscheiden. Genau dieser Frage widmet sich unser Projekt jassgrenze.ch.
Jassgrenze.ch: Wo wird mit welchen Jasskarten gejasst?
Auf jassgrenze.ch findest du eine detaillierte Übersicht darüber, welche Jasskarten in den einzelnen Schweizer Gemeinden dominieren. Für jede Gemeinde lässt sich nachschauen, ob die verfügbaren Daten eher auf deutschschweizer Jasskarten oder auf französische Jasskarten hinweisen.
Dabei geht es nicht nur um eine einfache Zuordnung. Zu jeder Gemeinde wird auch ausgewiesen, auf wie vielen Quellen die jeweilige Einschätzung beruht. So lässt sich nachvollziehen, wie viele Meldungen und Turnierdaten in die Auswertung eingeflossen sind.
Für jassgrenze.ch wurden insgesamt mehr als 32’000 Quellen ausgewertet. Die Angaben zeigen damit nicht nur ein allgemeines Bild der Jasskartenverteilung in der Schweiz, sondern ermöglichen auch einen Blick auf die Unterschiede zwischen einzelnen Gemeinden.
Deutschschweizer oder französische Jasskarten?
Ein Blick auf verschiedene Gemeinden zeigt, wie unterschiedlich die Verteilung ausfallen kann. In Bülach wird beispielsweise zu rund 80 Prozent mit Deutschschweizer Jasskarten gejasst. Noch deutlicher fällt die Zuordnung in Gisikon aus: Dort liegt der Anteil der Deutschschweizer Jasskarten bei rund 95 Prozent.
Auch Sursee gehört mit rund 98 Prozent klar zu den Gemeinden, in denen die Deutschschweizer Karten dominieren. In Altdorf UR liegt der Anteil sogar bei nahezu 100 Prozent. Hombrechtikon kommt auf rund 87 Prozent Deutschschweizer Jasskarten.
Anders sieht es in Gemeinden aus, in denen die französischen Jasskarten stärker verbreitet sind. In Suhr liegt ihr Anteil bei fast 97 Prozent. In Naters sind es rund 93 Prozent und in Chur rund 83 Prozent. Interessant ist auch Baden AG: Dort zeigt die aktuelle Auswertung mit rund 53 Prozent französischen Jasskarten ein deutlich ausgeglicheneres Verhältnis.
Die Beispiele zeigen: Die Frage, „Mit welchen Karten wird hier gejasst?“, lässt sich nicht allein anhand einer groben regionalen Einteilung beantworten. Gerade an den Übergängen zwischen den verschiedenen Jassregionen können die Verhältnisse von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich sein.
Die genannten Werte entsprechen dem aktuellen Stand der Auswertung auf jassgrenze.ch. Die Daten können sich verändern, wenn neue Meldungen oder weitere Quellen hinzukommen.
Wie wird in Münsterlingen gejasst?
Obwohl für jassgrenze.ch bereits tausende Quellen zusammengetragen und ausgewertet wurden, fehlen für einige Gemeinden noch genügend Belege für eine verlässliche Zuordnung. Genau hier ist die Mithilfe von Jasserinnen und Jassern gefragt.
Gesucht werden zum Stand heute unter anderem Informationen aus Münsterlingen, Stammheim, Wangen bei Olten, Duggingen, Vernier, Lancy, Meyrin, Nyon und Morges. Wenn du in einer dieser Gemeinden wohnst oder weisst, welche Jasskarten dort üblicherweise verwendet werden, kannst du deine Beobachtung direkt auf jassgrenze.ch übermitteln.
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